Altlasten-Gutachten

Altlasten-Gutachten liefern die Entscheidungsgrundlage, ob nach Bundesbodenschutzgesetz eine Sanierung erforderlich ist. Falls eine Sanierung erforderlich ist, liefern sie die Grundlagen zu einer effektiven und damit wirtschaftlichen Sanierung.

Altlastenverdächtige Flächen:

  1. Altablagerungen

Stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert wurden.

  1. Altstandorte

Grundstücke stillgelegter Anlagen sowie Grund- stücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen wurde.

Wenn auf diesen Flächen schädliche Bodenveränderungen verursacht werden, also Gefahren bestehen, werden sie zu Altlasten.

Ursachen von Altlasten:

  • Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen
  • fahrlässiger Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
  • schadhafte Anlagen oder Anlagenteile (korrodierte Erdtanks oder Leitungen)
  • ungeordnete, oft illegale Ablagerungen von festen und flüssigen Abfällen
  • Einwirkung von früheren Kriegsereignissen (Bombenabwürfe)

Untersuchung und Bewertung von Schadstoffbelastungen:

Schadstoffbelastungen sollten von geowissenschaftlich und geotechnisch ausgebildeten Fachleuten, also von Geowissenschaftlern, erkundet und bewertet werden. Sie haben die erforderlichen Fachkenntnisse in

  • Geologie, Hydrogeologie
  • Geochemie, Bodenchemie, technische Chemie
  • Bohr- und Probenahmetechnik u.a
Quelle: BDG – Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V.: Flyer: „Altlasten-Gutachen – Informationen für Grundeigentümer“